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Let’s make a difference…

Geschrieben von Birgit Bayer am in Blog, Gastbeiträge, Pflanzenspaß & Grüner Daumen

Here we are… Ich freue mich, Ihnen von jetzt an zu zeigen, wie man einen schön anzusehenden Garten mit geringem Pflegeaufwand und Arbeitseinsatz gestaltet ohne daraus eine Betonwüste machen zu müssen.

Auch “Stein”-Gärten gehören mit in die Palette eines Garden Designers. Anhand von Beispielen sehen Sie, warum manche Steingärten nur eine tote Steinwüste darstellen und damit den Namen Garten nicht verdienen, andere wiederum wundervoll anzusehen sind.

Schon während meiner Ausbildung in England hörte ich immer wieder: “Wenn wir mehr als drei verschiedene Materialien verwenden, dann sieht es aus wie bei einem Händler, der zeigen will, was es alles gibt”. Dies bezog sich zwar auf Terrassenbeläge, doch kann man es prinzipiell auch auf die Bepflanzung übertragen. Denn ein buntes Durcheinander von Pflanzen bedarf unterschiedlicher Aufmerksamkeit und bringt keine Ausgeglichenheit. Wer einen Steingarten anlegen will, tut dies ja meist wegen des geringen Pflegeaufwands. Und mir geht es darum, den Trend “Steingarten” in die richtige Richtung zu lenken. Deswegen betrifft dies nicht die üppigen Blumenbeete, die natürlich viel Pflegeaufwand und damit Zeit benötigen.

Wer sich für einen Steingarten entschieden hat bzw. dies noch wegen der ‘low maintenance’ vorhat, den möchte ich auf diesem Weg mehr Grün Nahe bringen.

Hier sind einige Beispiele zur Veranschaulichung:

 

Steingarten 01

Betrachtet man diesen Vorgarten, kann man verstehen, worauf ich hinaus will: Abgesehen davon, dass es in den Pflanzkübeln keine vernünftige Bepflanzung gibt, beherrscht einfach zu viel Stein und grau das Bild: grauer Gehweg, graue Einfassung, graue Steine, graue Kübel. Auch die abtrennende Buchshecke ist viel zu klein und dauert ewig bis zur entsprechenden Proportion.

 

 

 

 

 

 

Steingarten 02Auf den ersten Blick sieht zwar alles gepflegt aus, aber auch hier stimmen die Proportionen nicht: zu viel graue tote Masse. Die Bepflanzung harmoniert zwar phantastisch mit der Hauswand, dürfte aber vom Volumen um die Hälfte größer sein. Das mit Stein eingefasste Beet ist von den Maßen zu groß bzw. die Kübel zu klein.

Mein Tipp: Das Rechteck mit einem niedrigen Carex einreihig einfassen, doppelt so große, graue Pflanzgefäße verwenden und bei den Pflanzen in bereits größere Exemplare investieren.

 

 

 

Steingarten 03Hier ein Beispiel bei dem die Menge der Steine im Verhältnis zum Grün nicht zu dominant ist. Die Körnung der Steine passt gut zu der Blattgröße eines Buchsbaumes.

Ein ansehnlicher Steingarten, wer ihn so möchte.

 

 

 

 

 

 

 

Steingarten 04Viel angenehmer für das Auge ist doch ein Meer aus Grün!

Buchskugeln scheinen nur so herauszupoppen und der Plfegeaufwand ist eher gering.

Mein Tipp: Nur Mut zu mehr Grün!

 

 

 

Bis zum nächsten Mal, wenn es darum geht, ob man Schweinshaxe mit asiatischen Frühlingsrollen kombinieren würde…

See you soon mit blumigen Grüßen

Ihre Birgit Bayer

 

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Birgit Bayer

Birgit Bayer

Aus Leidenschaft.Nach ihrem Studium an der Garden Design School, London und einigen Jahren in England, hat Birgit Bayer sich nun in Nürnberg niedergelassen. Mit ihrer Begeisterung für Natur, Landschaften und Gärten weckt sie sogar bei den “ungrünsten” Daumen ein Interesse am Grün. www.bibalon.com