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Beiträge mit Tag ‘Jens Tippel’

Das 3. Gartenjahr mit meinem „ The Harting“ hat begonnen

Geschrieben von Gisela Albrecht am in Blog, Gastbeiträge, Gewächshaus, Pflanzenspaß & Grüner Daumen

Wie schnell die Zeit vergeht! Hatten wir vor einem Jahr noch extreme Probleme mit der Kälte und deshalb in diesem Jahr uns gut davor gewappnet, so  ist es in diesem Februar ein reines Vergnügen gewesen, die Pflanzenanzucht zu beginnen. Inzwischen kommt auch schon ein bisschen Routine auf.

Durch gute Dokumentation in den vergangenen zwei Jahren habe ich mir meinen persönlichen Leitfaden erarbeitet.

Trockenheitshelden

Geschrieben von Jens Tippel am in Uncategorized

Terrasse Bestimmt wird es gerade regnen, während Sie diese Kolumne lesen, aber Sie können sich sicherlich noch an die heißen Tage erinnern. Haben Sie verschiedene Gartenbereiche vor Ihrem Auge, die traurig, wenn nicht sogar jämmerlich aussahen?

Damit sich diese Bereiche zukünftig in Grenzen halten, werden wir uns mit Trockenheit- und hitzeresistenten Pflanzen beschäftigen. Für sonnige Gartenpartien drängen sich dabei Lavendel & Co auf, die dazu noch den Vorteil haben, dass man sich mediterranen Duft in den Garten holen kann. So werden zwecks Steigerung des abendlichen Urlaubsgefühls auf der Terrasse die ohnehin für empfindliche Nasen fragwürdigen Duftkerzen überflüssig.

Topiary – die Kunst des Formschnittes

Geschrieben von Jens Tippel am in Uncategorized

Gro�britannien The Courts EibenhinkelsteineDie Hauptfigur im Roman „Die Entdeckung der Langsamkeit“ hätte in einem anderen Leben einen hervorragenden Gärtner abgegeben oder sich zumindest aber in einem Spezialgebiet der gärtnerischen Kunst hervortun können. Gemeint ist „topiary work“, der dekorative Formschnitt von Gehölzen und Sträuchern.
John Franklin, englischer Seefahrer und Nordpolforscher besaß eine Charaktereigenschaft, die so unbedingt notwendig ist, will man großartige topiaries erzielen. Er war langsam, so unendlich langsam in Allem. Dies wandelte sich später zu den Stärken, die der Gärtner dringend braucht und für Formschnittgärtner unabdingbare Voraussetzungen sind: Immense Geduld, Gründlichkeit und Gelassenheit. Beschnittene Kunstwerke brauchen mitunter Jahrzehnte, um sich zu dem zu entwickeln, was der Urheber sich vorgestellt hatte. In England, aber auch in Italien, Frankreich, Holland und Deutschland gibt es topiaries, die bereits mehrere Jahrhunderte alt sind. Da werden sozusagen gärtnerische Generationenverträge unterschrieben.

Die vergessene Schönheit

Geschrieben von Jens Tippel am in Uncategorized

quitte kleinDieser kleine Beitrag widmet sich einem in Vergessenheit geratenen Baum, der heutzutage nur noch sehr selten angepflanzt wird. Es ist die Quitte, einer der schönsten in unseren Breitengraden wachsenden Obstbäume. Im Altertum bereits bekannt, war sie zu Zeiten der alten Griechen und ihrer Götter, die heilige Frucht der Aphrodite und galt als Symbol für ein langes Leben, Fruchtbarkeit, Glück und Liebe. Selbst ihr lateinischer Name „Cydonia oblonga“ macht Spaß – ihn genüsslich auf der Zunge zergehen zu lassen.

Winterliche Gärten

Geschrieben von Jens Tippel am in Uncategorized

Krokuswiese150Es ist immer noch Winter! Und damit die ideale Zeit, um den eigenen Garten auf seine Schönheit hin zu überprüfen. Denn es gilt: ist der Garten im Winter sehenswert, dann ist er es mit Sicherheit auch zu den restlichen Jahreszeiten. Natürlich können Sie im Winterhalbjahr nicht mit der überschwänglichen Blütenfülle des Sommers rechnen. Dafür treten jetzt andere Aspekte des Gartens in den Vordergrund. Hierzu zählt an erster Stelle die eigentliche Struktur der Anlage, denn von dieser wird man nun nicht mehr durch das Blütenwerk der Stauden und die gnädig abmildernde Blattmasse der Gehölze abgelenkt. Der Blick fällt jetzt auf den nackten Garten, und es entscheidet sich nun, ob es der Blick auf einen Prinzen oder vielleicht doch nur der auf einen Frosch ist, der noch wach geküsst werden möchte. Haben Sie dieses Jahr immerhin schon dafür gesorgt, die Gräser und standfesten Stauden stehen zu lassen, so können sie mit Freuden den Raureif bewundern, der die Pflanzen an manchem kalten Morgen in kunstvolle vergängliche Skulpturen verwandelt. Und doch nützt einem diese Freude nicht viel, gilt es doch zuerst einmal den Blick aufs Ganze zu richten, bevor man sich den einzelnen Details zuwendet, ohne die ein Garten eben auch kein guter Garten ist.