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Das Gewächshaus im Januar

Geschrieben von Alitex am in Blog

Im Januar herrscht überwiegend Ruhe im Gewächshaus. Trotzdem sollten Sie regelmäßige Kontrollen durchführen.

Fällt Schnee, wirkt dieser auf dem Dach wie eine Isolierung. In einem ungeheizten Gewächshaus, in dem an sich winterharte Stauden oder Gehölze überwintern, deren Töpfe nicht durchfrieren sollen, kann er liegen bleiben. Wird es jedoch beheizt, weil Kübelpflanzen überwintern oder Spinat, Feldsalat ausgesät beziehungsweise  Zuckerhut und Radicchio eingeschlagen sind, sollten Sie den Schnee entfernen. Denn er mindert den Lichteinfall beträchtlich und auch die Wintersonne erwärmt erstaunlich gut.

Allerdings soll es im Haus auch nicht zu warm werden. Die Pflanzen würden antreiben, dazu ist es jedoch jetzt noch zu früh. Vor allem, wenn Sie im beheizten Haus Ihre Oleander, Lorbeer, Fuchsien und Zitrus bei etwa 8° überwintern. Dann sollten Sie gegen Mittag lüften, damit die Temperatur nicht zu hoch ansteigt. Schließen Sie die Fenster und Türen aber wieder so zeitig, dass die Sonne noch etwa zwei Stunden die Luft erwärmt und eine Reserve für die Nacht entsteht.

Da Lüften sorgt zudem für einen Luftaustausch, so dass übermäßige, stehende Feuchtigkeit verdunsten kann und Pilzbefall vermieden wird. Um diesen, zum Beispiel mit Grauschimmel (Botrytis) aktiv zu vermeiden, entfernen Sie regelmäßig abgestorbene Blätter oder Triebe von Ihren Pflanzen, den Kübeln und dem Boden.

Trotz des Winters können sich Schädlinge, wie Läuse oder Spinnmilben entwickeln. Bei Läusen an Fuchsien, Schönmalve oder krautigen Pflanzen nutzen Sie Ende Januar die Gelegenheit und schneiden sie zurück. Das Schnittgut entsorgen Sie über den Hausmüll. Ansonsten verwenden Sie ein biologisches Mittel zur Bekämpfung.

Gießen Sie wenig, die Topfballen der Kübel oder die Erde der Gemüsepflanzen sollte immer erst abtrocknen. Gerade bei Zitrus oder glasierten Kübeln oder solchen aus Plastik kann zu viel Nässe zu Fäulnis der Wurzeln führen. Verwenden sie am besten lauwarmes Gießwasser, Regenwasser wird im Keller einige Tage „angewärmt“.

Wenn Sie erste Aussaaten vornehmen wollen, empfiehlt sich eine Wärmeplatte mit einer Temperaturregulierung. Denn die meisten Samen wünschen zur Keimung eine Temperatur zwischen 18° und 24° Celsius.

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