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„Und täglich grüßt das Murmeltier“

Geschrieben von Gisela Albrecht am in Blog, Gewächshaus, Pflanzenspaß & Grüner Daumen

Ostern 2013Es ist der 1. April, und der Winter will nicht weichen. Jeden Morgen sind der Garten und mein Gewächshaus erneut von einer Schneedecke überzogen. Die Temperaturen bewegen sich zwischen -10°C in der Nacht und maximal +5°C am Tag. Die Sonne schafft es kaum die Wolken zu durchdringen. So gerät die Anzucht meiner Pflanzen in diesem Jahr zu einer echten Herausforderung. Die Gewächshausheizung läuft Tag und Nacht um extreme Temperaturschwankungen zu vermeiden, und die Einstellung muss immer wieder manuell korrigiert werden.

Die ersten Aussaaten von Tomaten, Paprika, Kohlrabi, Gurken, Blumenkohl Sellerie, Brokkoli und Kopfsalat erfolgte Anfang Februar im beheizten Zimmergewächshaus. Alles ging wunderbar und schnell auf, und nach meinem Skiurlaub konnte ich alles pikieren. Wie im letzten Jahr hoffte ich, alles auf meinen schönen Abstellregalen unterbringen zu können. Aber die kalten Nächte und die nur gering weniger kalten Tage hätten meine Jungpflanzen nicht überlebt. So war ich gezwungen zu improvisieren: Auf meiner Arbeitsplatte legte ich eine dicke Styroporplatte und darauf eine Heizmatte. Auf diesem warmen „Boden“ fanden meine frisch pikierten Pflanzen ihren Platz. Nun benötigten sie noch einen Schutz für die Nacht. Mit zerknülltem Zeitungspapier, Schutzvlies und darüber Luftpolsterfolie gelang es mir, einen kuscheligen Raum zum Überleben und Weiterwachsen zu bauen. So konnten auch -4°C Innentemperatur in der Nacht überstanden werden.

Ein Teil der Kohlrabi- und Salatpflanzen fanden ihren Platz im Hochbeet meines Gewächshauses. Gut abgedeckt sind auch sie weitergewachsen.

Nun zu meinen Kartoffeln: wegen der Kälte hatte ich sie am 1.2. im Keller unseres Wohnhauses in Sphagnum „gesteckt“ und am 15. 2. in die Eimer gesetzt. Anfang März wollte ich die Eimer ins Gewächshaus umsiedeln. Aber auch da machte mir die Kälte einen Strich durch die Rechnung. Erst seit Ende März stehen sie im Gewächshaus und haben den Umzug gut überstanden.

Trotz aller Wetterunbilden haben sich meine Enkelkinder Ostern über die Radieschen frisch aus Omas „Pflanzenhaus“ gefreut. Als Dank sangen sie fröhliche Frühlingslieder um den Winter zu vertreiben. Der frische Schnittlauch war eine gelungene Zugabe zu den bunten Eiern.

Mein Fazit: besondere Situationen fordern unsere Kreativität heraus und zeigen die vielen Möglichkeiten, die ein Gewächshaus bietet.

 

 

Parti dans son ensemble, le rôle de l’âme, il est nécessaire de montrer leur côté dynamique. Donc, nous vous donnonsfemmes soit reflétée, tandis qu’une robe de soirée courte

 

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Gisela Albrecht

Gisela Albrecht

Grüner Daumen. Von ihrem Beruf als Ärztin entspannt sich die passionierte Hobbygärtnerin am besten in Garten und Gewächshaus. Bei der bewussten Selbstversorgung liegt ihr frisches Obst und Gemüse besonders am Herzen.