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„Wann wird`s mal wieder richtig Sommer…“

Geschrieben von Gisela Albrecht am in Blog, Gewächshaus, Pflanzenspaß & Grüner Daumen

P1190298 Kopie…Obwohl… eigentlich spielt das Wetter in den nächsten 12 Wochen keine so große Rolle für meine aktive Lebens- und Gartengestaltung…
Am 25. 5. waren fast alle in meinem The Harting gezogenen Pflanzen verschenkt oder in meinen Gemüsegarten umgesiedelt. Sie hatten den langen Winter prima verkraftet und sich unter meiner aufwändigen Pflege kräftig entwickelt. Ganz stolz präsentierte ich am folgenden Sonntag Freunden meinen superordentlichen Garten gab ihnen die letzten drei Mangoldpflanzen und brach mir das Bein. Nun war guter Rat teuer.

Im Gewächshaus warteten die Gurkenpflanzen und die Aussaatkästen mit Blumenkohl-, Grün-, Rosenkohlpflanzen und noch unheimlich viele Sommerblumen auf meine Betreuung. Um das Glashaus hatten wir die Außengestaltung begonnen und durch die Ausschachtarbeiten war das Gewächshaus für unsichere Einbeinige wie mich nicht erreichbar. Nach zwei Wochen Bettruhe zog es mich trotz aller Widrigkeiten hinaus zu meinen Pflanzen, helfende Hände stützten mich und bereiteten das Umfeld im Gewächshaus so, das ich weiter pikieren und meine Pflanzen versorgen konnte.

Inzwischen wohnen nur noch die Gurkenpflanzen und die spontan gewachsene Kapuzinerkresse im Haus. Auch die selbst gezogenen Lavendelpflanzen dürfen noch im Warmen bleiben. Einmal pro Woche humple ich meine Runde und stelle fest, dass die Gurken auch ohne mich wachsen. Leider etwas spärlich. Obwohl ich sie einmal pro Woche mit Neem stärke. Ob es an den sehr schwankenden Temperaturen zwischen sieben und 40 Grad liegt? Oder an der nicht optimal an die Temperaturen angepasste Wasserversorgung? Das Blattwerk ist üppig aber die Früchte wollen nicht so richtig wachsen.
An der Ostseite des Gewächshauses ist außen ein windgeschütztes Hochbeet entstanden. Dort stehen zwei Wassermelonen, zwei Auberginen, eine Physalis und eine Feige. Sie müssen selbst für sich sorgen.

Während mein Bein heilt wächst alles allein weiter und die Gestaltungsarbeiten im Außenbereich werden fortgesetzt. Es geht sehr geruhsam zu. Der Bau der geplanten Trockenmauer verzögert sich durch das Elbhochwasser. Pirna konnte vorübergehend nicht liefern. „Im Vergleich zu den Hochwasserschäden ist mein Bein doch ein recht kleines Übel“ denke ich und bin schon ausgesöhnt mit dem jetzigen Zustand. Täglich gibt es etwas zu ernten. Wir erfreuen uns an den Gaben unseres Gartens und genießen sie.

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Gisela Albrecht

Gisela Albrecht

Grüner Daumen. Von ihrem Beruf als Ärztin entspannt sich die passionierte Hobbygärtnerin am besten in Garten und Gewächshaus. Bei der bewussten Selbstversorgung liegt ihr frisches Obst und Gemüse besonders am Herzen.